»Inhaltliche und räumliche Grenzüberschreitungen gilt es zu gehen um die Grundlage für eine dauerhafte regionale Zusammenarbeit zu schaffen.«

Grenzland arbeitet mit dem Schwerpunkt Popular-Musik aus und in der Bergischen Region zeitgleich an drei zentralen Aufgabenfeldern: Der Vernetzung der Kulturverantwortlichen und der Musikschaffenden einerseits, der Nachwuchsausbildung und -Förderung andererseits und zu guter Letzt der Auftrittsförderung.

Hierzu fanden sich zunächst drei Projekte verschiedener Träger zusammen und arbeiteten bei der Entwicklung des Projekts Hand in Hand. Verantwortlich für die Netzwerk-Arbeit ist dabei Utopiastadt, für Musikworkshops und Auftrittsförderung von Jugendlichen das Ronsdorfer Rockprojekt e.V. und für die Auftrittsförderung das Haus der Jugend Barmen. Alle drei mit Sitz in Wuppertal legen und legten bislang ihre Projekte immer auch deutlich für die Region an, gehen mit Grenzland aber erstmalig gemeinsam über die Grenzen der eigenen Kommune hinaus. Inzwischen ist die Zahl der Mitstreiter deutlich größer geworden verschiedene Akteure aus der Region konnten für das Vorhaben begeistert werden.

Vorgedanke hinter Grenzland ist dabei, dass – speziell vor dem Hintergrund der Haushaltslagen des vergangen Jahrzehnts – in vielen Städten und Gemeinden, bei vielen Kulturverantwortlichen und -schaffenden Kapazitäten weggebrochen sind, die gerade in der Rock- und Popmusik über viele Jahre ein erfolgreiches Zusammenarbeiten ermöglicht haben. Es fehlen Ansprechpartner, Aufführungsorte und letztlich eben auch gemeinsame Vorhaben, also Strukturen, die eine zielgerichtete Kommunikation und einen lebendigen Kulturaustausch innerhalb der Städte und Gemeinden ermöglichen.

Zusammen mit Euch möchten wir den Ist-Zustand nicht länger hinnehmen und Musik-Nachwuchs-Förderung in der Bergischen Region größer schreiben als bisher.